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soziologie / raum

Redaktion Soziologie.


Diese Rubrik legt ihren Schwerpunkt auf soziologische, philosophische und kulturwissenschaftliche Diskussion um die Veränderungen des Begriffs 'raum' sowie Forschung zu 'migration, flucht und illegalität'. Kontakt: mit unserem Kontaktformular­­

Rezension: Stephan Moebius: Kultur

[Jochen Schwenk] Mit der in der Reihe „Einsichten“ des transcript-Verlags erschienen Monografie „Kultur“ von Stephan Moebius liegt ein Überblicksband vor, der versucht die derweil entstandenen und teilweise disparat anmutenden Forschungsstränge in den Sozialwissenschaften unter dem Titel „Kultur“ zusammenzuführen.
Moebius verortet seinen Band im Horizont des „Cultural Turn“, also im Rahmen eines Wandlungsprozesses innerhalb der sozialwissenschaftlichen Forschungslandschaft, den er mit den folgenden Worten beschreibt: „Alles in allem erlangt das Kulturelle als Erklärung sozialer Prozesse zurzeit immer mehr Einfluss“ (8).

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Paradigmenwechsel in der Integrationspolitik. Über die Aporie der Mehrheitsgesellschaft. Eine Streitschrift.

[Ahmet Terkivatan] Seit dem Beginn der arbeitsmarktpolitisch begründeten Migration in den 60er Jahren wurde und wird Politik und Integrationspolitik für Migrantinnen und Migranten gemacht, aber nicht mit ihnen. Offensichtlich ist bereits aus diesem Grund die Mehrheitsgesellschaft mit ihrer Politik für Migrantinnen und Migranten gescheitert. Von wem sind eigentlich die entscheidenden politischen Schlüsselpositionen auf Bundes- und Landesebene besetzt, und zwar quer durch alle Parteien? Im deutschen Bundestag (16. Legislaturperiode) gibt es bei 614 Abgeordneten gerade 8 mit Migrationshintergrund. Wieso sind Migranten nicht entsprechend ihres Bevölkerungsanteils und ihrer politischen Erfahrung und Qualifikation hinreichend im Parlament vertreten? Sollten tatsächlich hauptsächlich deutsche Abgeordnete die Interessen von Migrantinnen und Migranten vertreten?

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Slum City. Mike Davis: Planet der Slums. (Rezension)
[Christian Schröder] Mega-Slums mit bis zu vier Millionen Menschen wie in Mexiko-Stadt sind eine jüngere Erscheinung. Erst nach der Entkolonialisierung in den 1960er Jahren ist es zu einer explosionsartigen Errichtung von Slums in den Metropolen des Südens gekommen, als institutionelle Beschränkungen des städtischen Wachstums aufgehoben wurden.     mehr...
"Au clair de la lune" (Film-Besprechung)
[Bettina Engels] Ihr Europäer schottet eure Grenzen ab, während ihr selbst so selbstverständlich in unsere Länder kommt, als würdet ihr aufs Klo gehen! (Tiken Jah Fakoly)     mehr...
Rezension. Transit Migration: Turbulente Ränder. Neue Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas.
[Bettina Engels] Ausgangspunkt des Projekts ist die Feststellung, dass die politische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Migration immer noch von einer Idee von „Entwurzelung und Wiedereinpflanzung“ (S. 8) bestimmt ist. Migration wird als räumlich und zeitlich klar begrenzter, kontrollier- und steuerbarer Prozess von Aus- und Einwanderung gedacht. Politisch führt das zum Fokus auf Kontrolle und Steuerung von Migration auf der einen und auf „Integration“ auf der anderen Seite. Diesen wissenschaftlichen und politischen Konzepten setzt das Projekt die These von der „Autonomie der Migration“ entgegen.     mehr...
Polizei und Sozialarbeit: Jugendkriminalität.
[Tagungsbericht] Jugend kann heute auch Underclass bedeuten, wenn z.B. die Schulausbildung abgebrochen wurde, die Jugendlichen von Arbeitslosigkeit betroffen und/oder obdachlos sind. Und dies trifft nicht nur Emigranten. Neben der immer weiter zu beobachtenden Einschränkung der wohlfahrtsstaatlichen Systeme in Europa, verschwindet parallel ?Jugend? als soziale Kategorie. Lebensverläufe werden immer mehr individualisiert, es gibt kaum noch eine typische ?Normalbiographie?. Gleichzeitig steigt aber auch der Bildungsanspruch in dieser Gesellschaft. Die damit verbundenen hohen Erwartungen schieben das Ende der Adoleszenz, den Eintritt in das Erwachsenenleben, in Europa immer weiter hinaus. (Förster / Hoffmann).

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Schwenken, Helen: Rechtlos, aber nicht ohne Stimme: Politische Mobilisierungen um irreguläre Migration in die Europäische Union (Rezension)
[Christian Schröder] Wie können sich MigrantInnen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus für ihre Rechte und eine Verbesserung ihrer prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen organisieren? Unter welchen Bedingungen erlangen die individuellen „schwachen Interessen“ von illegalisierten MigrantInnen kollektive Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit? Auf diese Fragen sucht Helen Schwenken, Mitarbeiterin am Fachgebiet „Globalisierung & Politik“ der Universität Kassel, in ihrer Dissertation eine Antwort. Anhand zweier Fallstudien, eine zum Konflikt um das Flüchtlingszentrum in Sangatte und die andere zum RESPECT-Netzwerk für migrantische Hausarbeiterinnen, zeichnet sie die Spuren von Protest, Selbstorganisierung und Lobbying von illegalisierten MigrantInnen in der EU nach.

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Bakonyi/Hensell/Siegelberg (Hrsg.): Gewaltordnungen bewaffneter Gruppen. Ökonomie und Herrschaft nichtstaatlicher Akteure in den Kriegen der Gegenwart (Rezension)
[Bettina Engels] Warlords, Milizen, Rebellen – nichtstaatliche bewaffnete Konfliktakteure sind seit den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien und dem Völkermord in Ruanda kontinuierlich in den Medien präsent. Ob „ethnische Milizen“, die Massaker an Menschen „verfeindeter Ethnien“ oder Religionen verüben wie in Jugoslawien oder Ruanda, oder geldgierige Warlords, die sich am Handel mit „Blutdiamanten“ aus Sierra Leone bereichern und gewaltsam Coltanvorkommen im Kongo ausbeuten – trotz ihrer Medienpräsenz erfahren wir über nichtstaatliche Konfliktakteure wenig mehr, als dass sie gewalttätig zu sein und sich am Krieg zu bereichern scheinen. Der jüngst erschienene Sammelband aus dem Umfeld der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) verweist demgegenüber darauf, dass nichtstaatliche bewaffnete Akteure auch Herrschaft etablieren und sich ihr Ent- und Fortbestehen nicht mit Schlagwörtern wie „ethnische Feindschaft“ oder „Gier“ erklären lässt.     mehr...
Rerrich: Die ganze Welt zu Hause. Cosmobile Putzfrauen in privaten Haushalten (Rezension)
[Christian Schröder] Bezahlte häusliche Arbeit ist ein sehr altes Phänomen: Dienstmädchen gab es in irgendeiner Form schon immer. Heute machen vielfach Migrantinnen als Au-Pairs oder als „Illegale“ diesen Job, putzen, versorgen Kinder und pflegen Alte und Kranke. Rerrich erinnert an feministische Debatten der 1970/80er Jahre um Haushaltsarbeit, kritisiert die „Alltagsvergessenheit“ der Männer. Das Ende der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung wurde nie erreicht, dieses dirty little secret des deutschen Wohlfahrtsstaats liegt in den fehlenden institutionellen Betreuungsangeboten für Kinder, Alte und Kranke begründet.

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Statement zur Wahrnehmung des universitätsreformerisch- hochschulpädagogischen Schaffens von Ernst Bernheim & Hans Schmidkunz
[Irene Blechle] Statement zur Wahrnehmung des universitätsreformerisch- hochschulpädagogischen Schaffens von Ernst Bernheim (1850-1942) & Hans Schmidkunz (1863-1934) als einer eigenständigen Strömung der reformpädagogischen Bewegung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.

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Sanierungsfall Festung Europa (Rezension)
[Bettina Engels] Wie schreibt man ein Buch über die Festung Europa für diejenigen, die nicht sowieso schon migrationspolitisch aktiv sind? Unter sich zu bleiben und LeserInnen aus dem eigenen Umfeld mit Argumenten zu stärken, ist vergleichsweise einfach. Ein breiteres Publikum zu erreichen, ist schwieriger und mit dem Risiko behaftet, in Vorwegnahme vermuteter Ansprüche und Bedürfnisse der potenziellen LeserInnen ungewollt Stereotypen und Bilder zu reproduzieren, die dem eigentlichen Ziel eines solchen Buchs zuwider laufen.

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Rezension: Stephan Moebius:Die Zauberlehrlinge. Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie (1937-1939)
[Reinhard Heil] Stephan Moebius widmet sich mit seinen „Zauberlehrlingen“ (eine Charakterisierung des Kollegs durch Alexandre Kojève) einer bisher vor allem im deutschen Sprachraum, wenig beachteten Gemeinschaft von Zwischenkriegsintellektuellen, dem 1937 von Georges Bataille (1897 – 1962), Michel Leiris (1901 – 1990) und Roger Caillois (1913 – 1978) gegründetem Collège de Sociologie. Die Mitglieder des Collège lassen sich nur schwer dem einfachen politischen Ordnungsschema links oder rechts zuordnen.

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Der Beitrag von Pierre Bourdieu zur Sozialstrukturanalyse der gegenwärtigen Gesellschaften
[Christian Schilcher] Als ein Kernstück der Bourdieuschen Theorie kann die Analyse der Zusammenhänge zwischen Sozialstruktur und Kultur angesehen werden. Kultur ist für Bourdieu keine unschuldige Sphäre, sondern das entscheidende Medium zur Reproduktion von Klassenstrukturen. Bourdieus Argumentation mündet in der zentralen These, dass Klassenzugehörigkeit am deutlichsten in differenziellen Lebensstilen zum Ausdruck kommt.

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Vergewaltigung im Krieg und seine Strafverfolgung durch den Internationalen Gerichtshof in Den Haag
[Angelika Förster] Die Geschichte des Krieges ist zugleich eine Geschichte der Vergewaltigungen und auch der Massenvergewaltigungen. [...] Trotzdem wurden Vergewaltigungen in Kriegen lange Zeit nicht als Kriegsverbrechen anerkannt, die Täter blieben - und bleiben z.Tl. auch heute noch! - unbehelligt, werden nicht geoutet und müssen sich nicht für ihre Tat verantworten.

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Rape in war and its prosecution at the International Criminal Court
[Angelika Förster] The offenders were - and partly are nowadays - not be held responsible, can not to be called to account to this day. This opinion started to change with the International Tribunals of Den Haag and Ruanda. Rape -especially rape in war - is not a matter of sexuality, but power, oppression and hegemony. And we know that mass-rape in war has method and system.

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Sozialtherapie: Black-Box? - Sozialtherapie in der subjektiven Bewertung ihrer Insassen am Beispiel der sozialtherapeutischen Anstalt Bergedorf
[Angelika Förster] "S.: Wir haben uns vor einiger Zeit überlegt, dass wir die interessierte Öffentlichkeit über den Strafvollzug gerne aus unserer Sicht informieren möchten, d.h. mit authentischen Erlebnisberichten, um über? und auch untertriebenen Antworten auf Fragen, und dem Wind, der uns ins Gesicht entgegen bläst, bisschen die Stirn zu bieten."

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Darmstadt - Wissenschaftsstadt ohne Studierende?
[Simone Gottmann / Jochen Schwenk] Seit 1997 trägt Darmstadt den Titel Wissenschaftsstadt. Seither findet sich dieser Ehrentitel auf den Ortsschildern und dem Briefpapier der Stadt sowie in diversen bunten Broschüren über Darmstadt. Was aber meint Wissenschaftsstadt, wie funktioniert sie und hat ein solcher Titel Auswirkungen auf den Alltag der hier lebenden Menschen? Ein Lehrforschungsprojekt am Institut für Soziologie ging diesen Fragen unter der Leitung von Prof. Dr. Beate Krais und Dipl.-Soz. Maja Suderland nach.

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Der immer neue alte Schrecken - Zur Diskussion nach dem Folter-Skandal von Abu Ghureib
[Helmut Dahmer] Die Bilder-Trophäen, die im Frühjahr 2004 aus dem Bagdader Gefängnis Abu Ghureib um die Welt gingen, zeigen Szenen, wie sie uns aus den Büchern des Marquis de Sade (oder aus Pasolinis Film „Salò oder die 120 Tage von Sodom“) bekannt sind. Sie machen uns schaudern, vor allem, weil wir ahnen, daß es sich dabei nur um die Spitze eines Eisbergs handelt; und sie machen uns angst, weil sie an ein weltweites Inferno gemahnen, dessen Existenz wir nicht wahrhaben wollen. In der Barbarei, vor der die großen Sozialisten gewarnt haben, sind wir längst angekommen.

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Materialismus der Volksgemeinschaft - Anmerkungen zum neuesten deutschen Historikerstreit
[Helmut Dahmer] Die Politik der Naziführung war in den 12 Jahren ihrer Herrschaft darauf gerichtet, den deutschen „Volkskörper“ von „Nichtariern“ und Regimegegnern zu befreien und ihn zum Beherrscher Europas zu machen. Die gigantischen Kriegskosten sollten durch die Ausplünderung (und Ermordung) von Millionen Juden, Polen, Russen und anderer mißliebiger Gruppen aufgebracht werden, durch die „Arisierung“ jüdischen Eigentums, die Requisition der Gold-, Boden- und Kunstschätze unterworfener Staaten und mit Hilfe eines ungeheuren Systems von Sklaven- und Zwangsarbeit. Die „Volksgemeinschaft“ profitierte vom Elend derer, die ihr nicht angehörten; darum blieben ihre Mitglieder satt und loyal bis zum bitteren Ende.

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vor 60 jahren ...
[Helmut Dahmer] Des Bombenkriegs gegen deutsche Städte in den letzten drei Jahren des zweiten Weltkriegs – einer barbarischen Vergeltungsmaßnahme der britischen und amerikanischen Luftwaffe – wird im wiedervereinigten Deutschland bedenkenloser gedacht als in den ersten Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg. Für die mit dem Nazi-Regime identifizierte Mehrheit der deutschen Bevölkerung waren die alliierten Bombergeschwader und die Verheerungen, die sie anrichteten, in den Jahren 1942-1945 ein unübersehbares Zeichen dafür, daß ihre Sache verloren war.

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Fremdenhass und Selbstliebe
[Roberto Simanowski] Bedeutet Fremdenhaß auch Selbstliebe, bedeutet Selbstliebe auch Fremdenhaß? Die Selbstliebe gebietet in ihrer herkömmlichen Art, zur Wahrung der eigenen Identität das Fremde, das Andere als das Bedrohliche abzuwehren (Identität im psychologischen Sinne verstanden als die als "Selbst" erlebte innere Einheit der Person). Das beginnt im Kindesalter, wenn der Mensch sich, vermittelt durch Elternhaus und Schule, ganz bestimmte Haltungen erwirbt, die ihm in der ihm noch viel zu großen Welt einen Halt geben sollen. Vielleicht ist es tatsächlich unumgänglich, daß ein Zaun gezogen wird, innerhalb dessen Identitätsfindung und Aufbau einer autonomen Persönlichkeit statthaben können.

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kontrolliertes spucken in essen.
[Ludger Fittkau] In Essen haben Ausländerbehörde und Staatsanwaltschaft mindestens vierzig Menschen aus libanesischen Großfamilien zu Speichelprobe und Gentest gezwungen. Inzwischen ermitteln Datenschützer gegen die Ermittler.

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BAD MAX: THE NEW WAVE OF WEBER STUDIES
[Brian Caterino (April 1998)] The influence of postmodernism has spawned a new wave of interpretations in social and political theory. It shouldn’t come as any surprise that Max Weber’s work has been subject to reexamination. Weber was a critic of the dominant rationality of western society, and modernity, but he had a more complex and ambivalent relation to that project than is often realized. His theory is neither a capitulation to nor a rejection of modernity.

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Symbol. Erfahrung. Bild - Tagungsbericht (April 2003)
[Jens Emil Sennewald] Mit der Zielsetzung, die Frage nach der Funktion und der Konstruktion von „Räumlichkeit“ in der Kultur zu stellen, sind vom 22. bis 24. November 2002 achtzehn Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen der Humanwissenschaften an der Universität Marc Bloch in Straßburg zusammengekommen. In diesem „Ersten deutsch-französischen Forschungs-Atelier“, das im Rahmen eines neu aufgelegten Nachwuchs-Förderprogramms der deutsch-französischen Hochschule (DFH/ UFA, Sitz in Saarbrücken) stattfand, ging es darum, die Kategorie „Raum“ aus einer originären Perspektive zu erforschen, ohne der allgemeinen kulturwissenschaftlichen Diskussion des Begriffs eine weitere hinzuzufügen.

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Die unmögliche Bewegung. (Renzension)

[Christian Schröder] Barbara Laubenthal hat eine der wenigen ländervergleichenden Studien zu Pro-Regularisierungsbewegungen verfasst und damit eine Lücke in der Bewegungsforschung gefüllt. Denn es gibt kaum empirische und theoriegeleitete Untersuchungen zur Selbstorganisierung der weitgehend rechtlosen MigrantInnen.

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