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deleuze international.

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magister/diplomarbeiten.





Die Fiedler-Debatte. oder Kleiner Versuch, die „Chiffre 1968 von links ein wenig auf-zuschreiben.

[Danny Walther] Der Untersuchungsgegenstand ist schnell benannt. Es handelt sich um die sogenannte „Fiedler- Debatte des Jahres 1968, eine jener Auseinandersetzungen über Formen und Inhalte, Aufgaben und Möglichkeiten von Literatur, Kunst und deren Kritik, wie sie im Umkreis des Annus mīrābilis so häufig wie heftig geführt worden sind, mehr oder weniger breite Öffentlichkeit(en) inklusive.10 Indes, so richtig diese Aussage im Grunde ist, so sehr verweist sie doch zugleich auf jenen Berg an Problemen, vor dem diese Arbeit von Anfang an stand, in dem sie von der ersten bis zur letzten Seite steckt und an dem sie zum Teil auch gescheitert ist.

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Habermas' Kritik an Bataille: Kommunikation des modernen Subjekts zwischen Zerissenheit und Souveränität

[Suzana Alpsancar] Mit dem „philosophischen Diskurs der Moderne“ versucht Habermas, das Projekt der Aufklärung fortzuführen. Die Kritik an den von ihm so betitelten „Postmodernen“ (Heidegger, Bataille, Derrida, Foucault) dient ihm als Argumentationsgrundlage für die Verteidigung seiner kommunikativen Vernunft. In seiner Prüfung der vermeintlichen Absagen an das Rationale erklimmt seine Konsenstheorie das Siegertreppchen. Die Magisterarbeit diskutiert Habermas’ Kritik an Bataille und entwickelt eine Perspektive jenseits der Dichotomie von „Gut“ und Böse.

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Integration von Migranten und Migrantinnen - Eine Analyse sozialraumorientierter Projekte

[Brigitte Petendra] Viele der aktuellen soziologischen Arbeiten zum Thema Migration oder Integration be-ginnen mit dem Satz: „Deutschland ist ein Einwanderungsland“ oder ähnlichen Ausfüh-rungen, die sinngemäß auf diese Aussage hindeuten. Aber was macht die Autoren so si-cher, dass dies wirklich der Fall ist? Dafür sprechen würden zumindest die allgemeinen Zuwanderungszahlen und die Geschichte der Einwanderung in Deutschland. Zuwanderung in Deutschland ist kein junges Phänomen. Es gab sie schon lange vor der Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften. In Europa geht die Migrationsgeschichte sogar weit über 200 Jahre in die Vergangenheit zurück (Sassen 2000, S. 9). V.a. Flücht-lingsströme gab es schon vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber gerade die Nach-kriegszeit scheint Referenzpunkt der Diskussion um Zuwanderung zu sein. Erfahrungen mit Migration vor dieser Zeit werden dadurch systematisch ausgeblendet.

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Der Beitrag von Pierre Bourdieu zur Sozialstrukturanalyse der gegenwärtigen Gesellschaften

[Christian Schilcher] (Verfasst 2001) Als ein Kernstück der Bourdieuschen Theorie kann die Analyse der Zusammenhänge zwischen Sozialstruktur und Kultur angesehen werden. Kultur ist für Bourdieu keine unschuldige Sphäre, sondern das entscheidende Medium zur Reproduktion von Klassenstrukturen. Bourdieus Argumentation mündet in der zentralen These, dass Klassenzugehörigkeit am deutlichsten in differenziellen Lebensstilen zum Ausdruck kommt.

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Subjekt und Ideologie - Althusser - Lacan - Zizek (2003)

[Reinhard Heil] Ziel dieser Arbeit ist die Rekonstruktion des ideologiekritischen Ansatzes von Slavoj ´i¸ek unter besonderer Berücksichtigung seiner subjektivitätstheoretischen Überlegungen, die er im Anschluss an den französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan entwickelt. ´i¸ek entfaltet seine ideologiekritischen Überlegungen ausgehend von Lacans Graph des Begehrens, der im Mittelpunkt des Textes Subversion des Subjekts und Dialektik des Begehrens im freudschen Unbewußten steht. Der Graph verdichtet die fundamentalontologischen Grundlagen der lacanschen Psychoanalyse, die Eingang findet in die Konzeption ´i¸eks. Lacan wie ´i¸ek affirmieren den absoluten Unterschied Hegels, die paradoxe Unterscheidung des Subjekts von sich selbst, das Identität nur erreichen kann in der Anerkennung seiner vollständigen Dezentrierung, indem es in der absoluten Zerrissenheit sich selbst erkennt.

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Aspekte negativer Moralphilosophie bei Adorno und Derrida

[Marc Ziegler (2002)] Was an Metaphysik historisch unhaltbar geworden ist, kehrt wieder in ihrem traditionell Anderen. Doch die in ihr Gegenteil verkehrten metaphysischen Ansprüche halten es auch in den Gestalten der Immanenz und des versprengten Einzelnen nicht aus; sie betreiben eine Flucht vor Identifikationen und letzten Bestimmungsgründen.

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Ambivalenz des Unbedingten - Konstitutive Aporien des Ethischen im Ausgang des Denkens Emmanuel Levinas und Jacques Derridas

[Boris Preis] Um sie nicht bewältigen zu müssen, habe ich alle meine praktischen Schwierigkeiten in theoretische verwandelt. Angesichts des Unlösbaren atme ich endlich auf.“ (E.M. Cioran)

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Ästhetische Welterschliessung bei Oswald Spengler und Walter Benjamin

[Andreas Hetzel (1993)] Und so ist es mit dem echten Kunstwerk. Es blendet den Menschen bis zur Blindheit und macht ihn sehend.“ (Hermann Broch)

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Sprachbrüche. Die Gabe der Sprache - Sprachen der Gabe in ausgesuchten Theorieentwürfen von Bataille, Levinas und Derrida

[Christina Pohl] Brüche der Sprache – das können Einbrüche sein, Abbrüche, Umbrüche, Aufbrüche oder auch Ausbrüche: Einbrüche, die sich aus der Hoffnung nähren, dass schon kleine sprachliche Verschiebungen genügen könnten, die Extreme am Geringsten sich entfalten zu lassen oder die – im Gegenteil – die Angst einbrechen lassen, es könnte nicht so sein. – Abbrüche, die den Raum der philosophischen Sprache für Momente hinter sich lassen, um auszubrechen in eine andere Sprache oder in ein Jenseits der Sprache überhaupt.

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das versöhnte subjekt - zur intimität von freiheit und macht

[Andreas Kaminski] Im Jahr 1955, am Ende der McCarthy-Ära, schreibt Herbert Marcuse über die Phantasie, dass in ihr »die verlorene Einheit zwischen dem Allgemeinen und dem Persönlichen und die völlige Befriedigung der Lebenstriebe durch die Versöhnung zwischen Lustprinzip und Realitätsprinzip enthalten und ausgedrückt [ist].« Ihre Leistung liegt für Marcuse folglich in einer Vermittlung von Opponenten. Und Vermittlung, ja Versöh-nung ist nötig, weil seiner Meinung nach eine ungeheure Diastase das Subjekt durchzieht. Der Riss sei einer zwischen Gesellschaft und Individuum, Realitätsprinzip und Lustprinzip, Macht des Sozialen und Freiheit des Subjekts.

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