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hypertext.





Themen Unterrubriken:  Bullet1 [Feature] Theorie in der Praxis: Hypertext-Projekte | Bullet1 [Feature] 10 Fragen an...
hypertext.:
Editorial
Hypertext - Quo vadis?
Fast auf den Monat (Juli) genau 60 Jahre ist es nun her, dass der amerikanische Ingenieur Vannevar Bush seinen berühmten Artikel As We May Think veröffentlichte und damit den Grundstein für Personal Computer, Hypertext und somit auch das Internet, wie wir es heute kennen, legte. Tatsächlich war damals von Hypertext noch nicht die Rede; dieser Begriff wurde erst zwanzig Jahre später von dem Sozialwissenschaftler Ted Nelson, Kopf hinter dem Forschungsprojekt XANADU, geprägt.
Bush ging es zunächst um eine Optimierung des information retrieval am Beispiel von Archivierungssystemen für Mikrofilme. Bis dato wurden Archive alphabetisch oder numerisch angelegt. Bush jedoch erkannte, dass „the human mind does not work that way. It operates by association.“
Das daraufhin entwickelte Konzept nannte er MEMEX, kurz für Memory Extender. Diese fiktive Maschine sollte Benutzereingaben archivieren und automatisch oder manuell mit anderen, relevanten Eingaben verlinken; das Ergebnis wäre dann ein offenes, sich ständig erweiterndes, assoziatives Informationsnetzwerk gewesen. Fiktiv ist die Maschine bis heute, denn ein MEMEX wie er von Bush konzipiert worden war, wurde nie wirklich umgesetzt. Es existiert lediglich eine interaktive Animation, die anlässlich eines Vortrags zum 50jährigen Jubiläum von Bushs Artikel erstellt worden war.
Auch wenn MEMEX nie realisiert wurde, so beeinflusste das Konzept Bushs Kollegen wie auch nachfolgende Generationen von Wissenschaftlern gleichermassen: Douglas C. Engelbart, unter anderem bekannt als Erfinder der Computermaus, entwickelte in den frühen sechziger Jahren den ersten wirklich nutzbaren Hypertext; ein paar Jahre später führte der bereits erwähnte Ted Nelson im Projekt XANADU die Studien fort. Kurz darauf entstand das ARPANET, das in den siebziger Jahren ausgebaut wurde und als Vorläufer des Internet gilt. Noch einmal knapp 20 Jahre später entstand das World Wide Web aus den Überlegungen Tim Berners-Lee zu einem verteilten Hypertext-Netzwerk.

Bis heute beschäftigt Hypertext Informatiker, Soziologen, Psychologen, Philosophen, Literaturwissenschaftler, aber auch Künstler und Designer gleichermassen.
Die Rubrik Hypertext der Sic et Non möchte diesem interdisziplinären Charakter des Forschungsgegenstands Hypertext Rechnung tragen und Beiträge der unterschiedlichen akademischen Richtungen veröffentlichen. Zusätzlich werden einzelne Projekte vorgestellt; eine Interviewreihe komplettiert das Angebot.

Ebenso wie die restliche Sic et Non ist auch diese Rubrik auf die Mitarbeit der Leserschaft angewiesen. Zögern Sie also nicht und senden Sie Ihre Texte unseren Richtlinien entsprechend an hypertext(at)sicetnon.org.
Die Redaktion freut sich auf Ihre Beiträge! 

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Viel Spaß beim Lesen – don’t get lost in hyperspace!

Oliver Krämer

    666  Mal gelesen
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·Rezension zu Clara Mancini: Cinematic Hypertext


[Oliver Krämer] "Das Problem, mit dem sich Clara Mancini in ihrer nun als Buch erschienenen Dissertation Cinematic Hypertext. Investigating a new paradigm befasst, ist so alt wie das Medium Hypertext selbst: seine Möglichkeiten, von der Dissemination einzelner Textbausteine bis hin zur Atomisierung der Texte in einzelne Buchstaben durch entsprechende Verlinkung, sind für wissenschaftliche Hypertexte nicht in gleichem Maße nutzbar wie z.B. für literarische."

     Bullet1mehr...    Sonntag, 08. Januar 2006    Geschrieben von Oliver Krämer    3230  Mal gelesen
·Navigation im World Wide Web als Hypertextsystem


[Tobias Steinke] "Das World Wide Web als Anwendung des Internet hat in kurzer Zeit nach der Entstehung eine stürmische Entwicklung erfahren. In wenigen Jahren wurde so aus dem Internet als weitgehend wissenschaftlich genutztem Medium ein populäres Massenmedium, dessen gesellschaftliche Auswirkungen noch gar nicht abzuschätzen sind.  Das Angebot hat sich explosionsartig vergrößert und kommerzielle Interessen stehen gleichberechtigt neben privatem Idealismus.""

     Bullet1mehr...    Montag, 25. Juli 2005    Geschrieben von Tobias Steinke    1551  Mal gelesen
·Bewertungskriterien für elektronische Medien


[Fotis Jannidis] "Elektronische Editionen sind neue Gegenstände im philologischen Alltag, und ihre Gestalt scheint zur Zeit noch eben so schwankend wie die Bewertungskriterien der Anwender solcher Editionen."

     Bullet1mehr...    Montag, 18. April 2005    Geschrieben von Fotis Jannidis    3851  Mal gelesen
·Editorial
Hypertext - Quo vadis?
Fast auf den Monat (Juli) genau 60 Jahre ist es nun her, dass der amerikanische Ingenieur Vannevar Bush seinen berühmten Artikel As We May Think veröffentlichte und damit den Grundstein für Personal Computer, Hypertext und somit auch das Internet, wie wir es heute kennen, legte. Tatsächlich war damals von Hypertext noch nicht die Rede; dieser Begriff wurde erst zwanzig Jahre später von dem Sozialwissenschaftler Ted Nelson, Kopf hinter dem Forschungsprojekt XANADU, geprägt.
Bush ging es zunächst um eine Optimierung des information retrieval am Beispiel von Archivierungssystemen für Mikrofilme. Bis dato wurden Archive alphabetisch oder numerisch angelegt. Bush jedoch erkannte, dass „the human mind does not work that way. It operates by association.“
Das daraufhin entwickelte Konzept nannte er MEMEX, kurz für Memory Extender. Diese fiktive Maschine sollte Benutzereingaben archivieren und automatisch oder manuell mit anderen, relevanten Eingaben verlinken; das Ergebnis wäre dann ein offenes, sich ständig erweiterndes, assoziatives Informationsnetzwerk gewesen. Fiktiv ist die Maschine bis heute, denn ein MEMEX wie er von Bush konzipiert worden war, wurde nie wirklich umgesetzt. Es existiert lediglich eine interaktive Animation, die anlässlich eines Vortrags zum 50jährigen Jubiläum von Bushs Artikel erstellt worden war.
Auch wenn MEMEX nie realisiert wurde, so beeinflusste das Konzept Bushs Kollegen wie auch nachfolgende Generationen von Wissenschaftlern gleichermassen: Douglas C. Engelbart, unter anderem bekannt als Erfinder der Computermaus, entwickelte in den frühen sechziger Jahren den ersten wirklich nutzbaren Hypertext; ein paar Jahre später führte der bereits erwähnte Ted Nelson im Projekt XANADU die Studien fort. Kurz darauf entstand das ARPANET, das in den siebziger Jahren ausgebaut wurde und als Vorläufer des Internet gilt. Noch einmal knapp 20 Jahre später entstand das World Wide Web aus den Überlegungen Tim Berners-Lee zu einem verteilten Hypertext-Netzwerk.

Bis heute beschäftigt Hypertext Informatiker, Soziologen, Psychologen, Philosophen, Literaturwissenschaftler, aber auch Künstler und Designer gleichermassen.
Die Rubrik Hypertext der Sic et Non möchte diesem interdisziplinären Charakter des Forschungsgegenstands Hypertext Rechnung tragen und Beiträge der unterschiedlichen akademischen Richtungen veröffentlichen. Zusätzlich werden einzelne Projekte vorgestellt; eine Interviewreihe komplettiert das Angebot.

Ebenso wie die restliche Sic et Non ist auch diese Rubrik auf die Mitarbeit der Leserschaft angewiesen. Zögern Sie also nicht und senden Sie Ihre Texte unseren Richtlinien entsprechend an hypertext(at)sicetnon.org.
Die Redaktion freut sich auf Ihre Beiträge! 

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Oliver Krämer
    Montag, 18. April 2005    Geschrieben von Krämer    666  Mal gelesen
·Veranstaltungen
23.-25.Aug.06: HT 2006 - Seventeenth ACM Conference o­n Hypertext and Hypermedia

Tools for supporting social structures - so lautet das Thema der Konferenz Hypertext 2006, die vom 23.-25. August in Odense (Dänemark) stattfinden wird. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf Hypertextsystemen bzw. -modellen (Tools), die sich zur Repräsentation bzw. Modellierung sozialer Strukturen und Interaktionsmuster eignen.

Themen:

  • social networks and networking
  • societal impact of Web technologies
  • virtual communities
  • hypermedia in education
  • literary and artistic hypermedia
  • network/stratificational grammars
  • novel systems and models
  • hypermedia application design
  • hypermedia systems evaluation
  • blogs, wikis, and rss
  • web engineering
  • hypermedia service definitions

    Der jeweilige Einsendeschluss für Manuskripte kann auf der Webseite Bullet1www.ht06.org eingesehen werden.


  •      Bullet1mehr...    Montag, 18. April 2005    Geschrieben von Krämer    1024  Mal gelesen

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