Alles hat seine Zeit. Zeitordnung und Wert
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[Klaus Peter Müller] In der platonischen Welt hatte noch alles seine Zeit und darin drückte sich die Vertrauenswürdigkeit des Kosmos aus. Nach dieser Vorstellung konnte man das Rechte nur tun, weil es auch die rechte Zeit dafür gab. In der Moderne drängt sich hingegen eine andere Zeiterfahrung auf, die der temporalen Indifferenz.
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Zur Person: Geb. 1945 in Düsseldorf. Kaufmännische Lehr- und Praxisjahre. Studium der Betriebswirtschaft in Köln (Betriebswirt grad.). Studium der Sozialwissenschaften und Philosophie in Bochum. Promotion. Dissertation: Niklas Luhmann. Zur Konstruktion der Selektivität. Pädagogische Mitarbeit in der außerschulischen Jugendbildung (Literatur und Film). Mitarbeit an einem Forschungsprojekt der FU-Berlin (Historische Anthropologie): 'Logik und Leidenschaften' (Prof. Dietmar Kamper). Lehraufträge am Institut für Soziologie der FU-Berlin zum Thema: 'Minima Moralia'. Sozialphilosophische Studien zum Thema Angst und Differenz. Zur Zeit: Philosophische Studien zur temporalen Erfahrung in der Moderne
Veröffentlichungen:
- Clown. Mit dem Rücken zur Odyssee, in: Kamper, Dietmar, Wulf, Christoph(Hrsg.), Lachen-Gelächter-Lächeln. Reflexionen in drei Spiegeln, Frankfurt am Main 1986. Vortrag für ein Symposion im Wintersemester 1983/84 am Max-Plank-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
- Sturz in das geschlossene Bild, in: Kamper, Dietmar, Wulf, Christoph, Der Schein des Schönen, Göttingen 1989. Vortrag für ein internationales Kolloquium, das im März 1985 in der Fondazione Cini in Venedig stattfand.
- Über die kleinen Bruchstücke des Alfred Polgar, in: Paragrana, Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Forschungszentrum für Historische Anthropologie der Freien Universität Berlin 1/1992.
- Adornos Ästhetische Paradoxie, in: Sic et Non, Online Forum for Philosophy and Culture, März 2001, ( www.sicetnon.cogito.de )
- Nietzsches Mephisto-Zitat, in: Marburger Forum, Beiträge zur geistigen Situation der Zeit, Januar 2002, ( www.philosophia-online.de/)
- Der Torweg. Was Nietzsche über den Augenblick denkt, in: Sic et Non, Zeitschrift für Philosophie und Kultur im Netz, 7/2007
- Zur Kunst der pragmatischen Orientierung. Philosophische Essays, Marburg 2007
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