[christian buder] Der exzessive Tötungsrausch eines Attentäters entspricht dem traumatischen Grad, der nötig ist, um von der Informationsmaschinerie der Medien wahrgenommen zu werden. Erst durch die exzessive Tat und ihres In-Szene-Setzen wird die Tat zum traumatischen Ereignis für den „Anderen“. Amokläufer und Selbstmordattentäter mit terroristischem Hintergrund mögen sich in ihrer psychologischen Motivationsstruktur unterscheiden, beiden ist gemeinsam, dass sie versuchen durch ihre Tat in die mediale Öffentlichkeit vorzudringen.
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