[Benedikt van Spyk] Der postmoderne Relativismus, der die Existenz von allgemein gültigen moralischen Urteilen bezweifelt, beraubt eine universalistische Ethik nicht nur ihres Gegenstandes, sondern er hat auch das Potenzial den Rechtszwang jeglicher Legitimität zu entkleiden. Im vorliegenden Text sollen der Versuch von Vittorio Hösle und Martha Nussbaum zu Wiederbelebung einer materialen Ethik komparativ dargestellt und kritisch diskutiert werden.
zum Autor. Benedikt van Spyk, geb. 1979 in Aarau (Schweiz), rechtswissenschaftliches Studium an der Universität St. Gallen (Schweiz). Seit Frühling 2005 Studium der Philosophie in Konstanz und Hagen sowie Arbeit an einer rechtswissenschaftlichen Dissertation in St. Gallen. Derzeit tätig als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für öffentliches Recht und Europa- und Völkerrecht von Prof. Rainer J. Schweizer an der Universität St. Gallen. Ab Frühjahr 2007 Praktikum am Kantonsgericht St. Gallen zur Vorbereitung auf das Anwaltsexamen (zweites Staatsexamen).