„Friendly Fire“. Zur Dialektik des Desasters.

Hartmut Kuhlmann

Abstract


Kriege sind ein Desaster; jeder Krieg richtet Verheerungen nicht nur bei den Opfern an, sondern auch bei den „Tätern“. Das Desaster beruht auf der Verknüpfung einer prinzipiellen Entscheidung für eine Offenheit für das Chaos mit einer prozeduralen Entscheidung für Ordnung und Konsequenz. Die Folgen sind katastrophal: Für das Leben und Wohlergehen von Menschen, aber auch für die gesellschaftliche und politische Kommunikation der kriegführenden Gesellschaften.


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